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RSS-FeedAktualisieren

 

 

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Ich möchte einen eigenen Podcast erstellen - wie geht das eigentlich?

     
Podcasts sind zunächst einmal Audio-Dateien – in den meisten Fällen im Format MP3.
Erst der sog. RSS 2.0-Feed (meist kurz RSS-Feed) macht aus diesen Audio-Dateien einen Podcast, denn dadurch können User (Deine potenziellen Hörer) die einzelnen Episoden abrufen und (regelmäßig) hören.

Wie fange ich am besten an?

Zunächst solltest Du Dir Gedanken zu einem bestimmten Thema machen, zu dem Du Deinen zukünftigen Hörern entsprechende Informationen liefern möchtest. Das kann z. B. Dein Hobby oder eines Deiner Wissensgebiete sein. Vorteilhaft sind meist Themen, die sich auch andere interessieren könnten und für die Du möglichst viele Zuhörer finden könntest.
Viele Podcast-Produzenten machen hier bereits den Fehler, dass sie diesen Punkt nur zu leicht übergehen und einfach "drauf loslegen", was meist dazu führt, dass sie nach all der regelmäßigen (nicht ganz einfachen) Arbeit nur wenige Zuhörer finden und dann recht bald wieder ihren Podcast enttäuscht einstellen (bekannt unter dem Stichwort "Pod-Fading"), weil ihnen das entsprechende Feedback durch die User fehlt.
Du kannst natürlich auch nur so über Dich und Deinen Alltag quatschen oder Deine Meinung zu bestimmten (aktuellen) Themen  zum Besten geben.
Mit Deinen Ideen kannst Du aber Deinen individuellen Podcast gestalten!

Um diese dann zu „produzieren“, empfehlen wir Dir folgende Start-Kombination für Deinen Podcast:

  1. Mikrophon:
    Für den Anfang reichen die gängigen Standard-Mikrophone aus.
    Teure Mikrophone machen erst dann Sinn, wenn man Podcasts zukünftig regelmäßig produziert oder sie auch anderweitig einsetzen kann.
    Eine Kamera ist übrigens nur dann nötig, wenn man sog. Video-Podcasts erstellen möchte.


  2. Software:
    Um Deinen Podcast aufnehmen, schneiden (Ähs oder Geräusche entfernen, Musik darunter legen) zu können, benötigst Du eine spezielle Audio-Software.
    Am einfachsten ist Audacity – ein geniales und kostenloses Programm, das für die Grund- und auch einige spezielle Zusatzfunktionen ideal ist.

    Natürlich gibt es auch kommerzielle Software, wie beispielsweise
    aber sie kosten nun mal "etwas".

    Professionelle Programme zum Produzieren für Audio-Dateien wie beispielsweise Steinbergs WaveLab sind sehr kostenintensiv und für den Anfang eher wenig geeignet.


  3. Web-Space:
    Zusätzlich ist ein sog. "Web-Space" nötig (also ein Internet-Server, auf dem Du Deine fertigen Audio-Dateien uploaden kannst und Deine zukünftigen Hörer schließlich diese auch wieder downloaden können.
    Zusätzlich wird dort auch der zugehörige RSS-Feed (die „Informationsdatei“ mit sämtlichen Angaben zum Podcast) „abgelegt“.

    Hierfür empfiehlt sich Podhost.de - dort ist vieles bereits integriert und außerdem erhältst Du sehr günstigen (z. T. auch kostenlosen) Web-Space.

    Natürlich kannst Du diese Dateien auch auf jedem anderen Web-Server ablegen (z.B. Deiner eigenen Homepage), aber bedenke, dass erstens der Traffic (also die über Deinen Server ausgetauschten Daten) durch die Podcasts erheblich steigen und damit evtl. auch kostenintensiv werden kann und zweitens dann noch eine zusätzliche Software (kostenlos, z. B. Loudblog) notwendig wäre, um zumindest eine automatische Erstellung des RSS-Feeds zu gewährleisten.
    Ein derartige Verwendung empfehlen wir nur Usern, die sich im Web auskennen und für die "FTP-Transfer" kein Fremdwort ist.


  4. Veröffentlichung des Podcasts
    Schließlich und endlich solltest Du Deinen Podcast bekannt machen und "die Internet-Welt" informieren, dass Du einen Podcast anbietest.
    Natürlich würden wir uns freuen, wenn Du Deinen fertigen Podcast bei uns und den anderen Podcast- bzw. RSS-Verzeichnissen anmeldest.
    Übrigens macht es durchaus Sinn, auch in speziellen Foren oder Communities auf Deinen Podcast hinzuweisen, denn auch dort finden sich zahlreiche potenzielle Zuhörer.


  5. Abschließend noch ein guter Rat
    Lass' Dich nicht durch evtl. „Unkenrufe“ mancher Zuhörer bzw. vermeintlicher "Experten" oder geringerer Downloadzahlen ablenken - jeder hat mal "klein" angefangen... ;)
    Wichtig ist nur, dass Du "Dein Ding“ machst und das auch relativ regelmäßig durchhältst und je authentischer (also ehrlich und wirklichkeitsnah) Dein Podcast ist, umso mehr werden es Dir die Zuhörer danken.
 
 

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