Internetverfügbarkeit auf dem Land wird verbessert
Für die meisten Deutschen ist ein Internetanschluss schon längst selbstverständlich geworden. Laut statistischen Angaben leben aber selbst im hoch entwickelten Deutschland mehr als 1 Million Einwohner in Gebieten, in denen bis heute noch kein Breitband-Internet zur Verfügung steht. Meist handelt es sich dabei um entlegene ländliche Gebiete, die nur dünn besiedelt sind. Die Anbieter argumentieren damit, dass die Erschließungskosten zu hoch sind und sich für die geringe Anzahl der potenziellen Nutzer nicht lohnt.
Bis jetzt haben Landbewohner im Grunde genommen nur zwei Alternativen, wenn sie sich eine Webseite über Interwetten Test ansehen wollen. Sie können zu jeder Zeit auch mobil mit einem Surfstick online gehen. Mit dem neuen Standard HSDPA sind recht hohe Verbindungsgeschwindigkeiten möglich. Das Problem besteht darin, dass beim Surfen eine Volumenbegrenzung besteht. Wird ein bestimmtes Datenvolumen innerhalb der Buchungsperiode erreicht, drosselt der Anbieter die Surfgeschwindigkeit stark, sodass sie nur noch ISDN-Niveau erreicht. Das Datenvolumen beträgt meist 1 GB. Gerade bei Video-Chats oder beim Ansehen von Filmen online ist dieses Limit schnell erreicht. Die zweite Alternative ist DSL per Satellit. Es hat den großen Vorteil, dass es überall verfügbar ist. Die meisten Tarife kennen keine Volumenbegrenzung. Dafür erfordert die Installation einen gewissen technischen Aufwand. Die Kosten für DSL per Satellit sind ebenfalls recht hoch.
Momentan wird eifrig an der Einführung eines neuen Mobilfunkstandards gearbeitet. Der Standard heißt LTE (Long Term Evolution). Mit ihm soll besonders eine Versorgung ländlicher Regionen gesichert werden. Die Daten werden von speziellen Funkmasten ausgestrahlt und sind digitalisiert. Dadurch sind sie weniger störanfällig, die Reichweite wird erhöht und die Surfgeschwindigkeit gesteigert. Erste Angebote sind bereits seit Mitte 2010 verfügbar. Mit einer umfassenden Realisation ist ab 2012 zu rechnen.